Im Frühjahr 1984 hat sich auf unsere Anregung hin die damalige Leiterin der Volkshochschule Pullach, Frau Elisabeth Balletshofer, entschlossen, unter der Leitung von Rita und Ulrich Regele den ersten „Bairischen Volkstanzkurs“ anzubieten. Es fand sich sehr schnell eine Gruppe von Tanzbegeisterten, die über das Kursangebot hinaus den geselligen Umgang pflegten und sich auf vielen Veranstaltungen trafen, in deren Mittelpunkt stets der Bairische Volkstanz stand. Diese Gruppe gab sich den Namen Volkstanzkreis Pullach, mit dem Tanzpaar in Wipptaler Tracht als Logo. ![]()
Volkstanz in Pullach ist natürlich keine Erfindung von uns. Eigentlich gab es ihn schon immer. Der Begriff "Volkstanz" wird allerdings erst seit etwa 40 Jahren verwendet. Damals wurde in offiziellen kulturellen Kreisen die Notwendigkeit gesehen, unsere eigenen Tänze von denen zu unterscheiden, durch die wir im 20. Jahrhundert und ganz besonders nach dem Zweiten Weltkrieg aufgrund der Amerikanisierung überschwemmt wurden. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich hier nur um eine Feststellung, keinesfalls aber um eine Wertung in welcher Richtung auch immer handelt.
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Der Volkstanzkreis Pullach organisiert seit November 1985 regelmäßig zwei öffentliche Volkstänze - einen Maitanz im Mai und einen Kathreintanz im November. Seit dem Jahr 2006 gibt es noch zusätzlich ein Morgendanzl, rund um d'Musi, im Biergarten der Waldwirtschaft Großhesselohe. Der Begriff Morgendanzl ist wörtlich zu nehmen, da die Veranstaltung bereits um 08:00 Uhr beginnt und um 12:00 Uhr endet.